Wer nichts wagt, kann nichts gewinnen. So einfach klingt es vielleicht, doch dahinter steckt eine tiefe Wahrheit: Manchmal ist der Mut der erste Schritt zu etwas Neuem, zu einem Bekenntnis zu sich selbst – auch wenn man kein typisches Model ist und kein großes Selbstbewusstsein hat.

Ich möchte dich ermutigen, heute einen kleinen Zug zu wagen: Stell dich vor eine Fotokamera. Nicht, um perfekt auszusehen oder den perfekten Ausdruck zu treffen, sondern um zu sehen, was passiert, wenn du einfach du selbst bist. Hier sind ein paar Gedanken, die dich dabei unterstützen können:

  • Du musst kein Model sein. Fotos handeln oft von Momenten, nicht von Perfektion. Ein echtes, unbeholfenes Lächeln, ein kurzer Blick zur Kamera, eine unerwartete Pose – all das kann authentisch wirken und berühren.
  • Es geht um Entdeckung. Wenn du vor der Kamera stehst, lernst du, dich selbst anders zu sehen: Welche Seiten zeigen sich, welche Geschichten erzählen deine Augen, deine Haltung, deine Hände?
  • Kleine Schritte zählen. Beginne mit zehn Sekunden, einem Selfie-Setup zu Hause, oder bitte jemanden, dich zu unterstützen. Du musst nicht sofort ein professionelles Set hingelegt haben.
  • Selbstzweifel sind normal. Akzeptiere diese Gefühle als Teil des Prozesses. Recherchiere nicht, wie „etwas perfekt wirkt“, sondern frage dich: Was fühlt sich für mich richtig an?
  • Fokus auf den Moment. Verliere dich nicht in Schönheitsidealen. Nimm dir vor, jede Aufnahme als Momentaufnahme deiner Persönlichkeit zu sehen – roh, ehrlich, menschlich.

Praktische Tipps für den Anfang:

  • Wähle eine einfache Umgebung mit natürlichem Licht. Frühmorgens oder später Nachmittag ist oft schmeichelhaft.
  • Nutze eine einfache Pose: Stehe schulterbreit, entspanne den Kiefer, nimm eine leichte Aufrichtung im Rücken vor. Schau leicht vorbei an die Linse oder suche den Blick in die Ferne.
  • Experimentiere mit Ausdruck: Ein Lächeln, ein ernstes Gesicht, ein neugieriger Blick. Dasselbe Gesicht kann mit unterschiedlicher Haltung völlig neue Geschichten erzählen.
  • Nutze Hilfsmittel: Ein Spiegel, ein Freund, der dir Feedback gibt, oder eine Kamera-App mit Timer, damit du dich nicht beeilen musst.
  • Sei freundlich zu dir selbst. Denke daran: Du bist mehr als deine äußere Erscheinung. Es geht um Mut, Authentizität und Freude am Prozess.

Wenn du es wagst, wirst du überrascht sein, was passiert: Du erkennst neue Facetten an dir, du bekommst eine neue Perspektive auf dein eigenes Selbstbewusstsein – und du trägst eine Geschichte in die Welt, die andere inspiriert, ebenfalls mutig zu sein.

Traut Euch. Nicht weil ihr perfekt seid, sondern weil ihr Menschen seid. Und wer wagt, der gewinnt auf seine eigene, einzigartige Weise: durch Selbstvertrauen, das wächst, indem ihr euch zeigt.

Wenn du magst, schicke mir gerne ein kurzes Feedback von deiner ersten Aufnahme oder schildere, wie es dir ging. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und vielleicht traust du dich dann ja auch mal mutig vor meine Kamera … ich würde mich freuen!! 🙂

An dieser Stelle auch nochmal einen ganz herzlichen dank an die liebe Michelle, die sich auch getraut hat! 🙂

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